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AUGENOPTIKER- und OPTOMETRISTEN-Innung Berlin

20.2..2016


Ein Trojaner namens "Locky" legt weltweit Rechner lahm, für die Freischaltung fordern Erpresser dann Lösegeld. Die Schadsoftware verbreitet sich rasant - besonders in Deutschland.


Die Erpresser infizieren Windows-Rechner mit einem Trojaner, der wichtige Dateien zunächst verschlüsselt und dann umbenennt. Die Dokumente haben nach dem Prozess die Endung .locky, daher hat der Trojaner auch seinen Namen.

Sobald die Dateien verschlüsselt sind, erscheint ein Erpresserbrief mit einer Lösegeldforderung. Der Brief existiert in mehreren Sprachen und erscheint hierzulande auch in deutscher Sprache bei den betroffenen Nutzern.

Darin steht, dass die Dateien nur mit einer speziellen Software namens "Locky Decryptor" gerettet werden können. Und für diese Software verlangen die Erpresser einen Betrag von 0,5 Bitcoin, was laut dem aktuellen Kurs der Kryptowährung rund 200 Euro entspricht.

Die Rechner werden über Word- oder Excel-Dokumente in Mails, die meist als Rechnungen getarnt sind, infiziert. Weitere Einfallstore sind Sicherheitslücken im Browser und den installierten Plugins.


Daher gilt: Niemals Word-, Excel-, PowerPoint- oder PDF-Dateien öffnen, über deren Herkunft man sich nicht 100-prozentig sicher ist!